Verein für nachhaltige Stadt und Regionalentwicklung e.V.
RSS icon Home icon
  • IBC SOLAR nimmt Solarpark in Grevesmühlen in Betrieb

    Geschrieben am 26. Juli 2011 admin Keine Kommentare

    Der Photovoltaik-Spezialist IBC SOLARhat heute seinen dritten Solarpark in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb genommen.Das Projekt in Grevesmühlen in der Nähe von Wismar, erstreckt sich auf einerGesamtfläche von rund fünf Hektar. Die Anlage mit einer Leistung von rund 1,6Megawatt/peak /MWp erzeugt ab sofort jährlich rund 1,5 Millionen Kilowattstundenumweltfreundlichen Solarstrom – das entspricht dem Durchschnittsverbrauch von etwa530 Haushalten. Das Projekt wird ab September als Bürgersolarpark vermarktet.

    Anwohner der Region können dann Anteile amSolarpark erwerben und soab einer Mindesteinlage von5.000 Euro in regenerative Energien investieren. „Mit dem Konzept der Bürgersolarparks verfolgenwir das Ziel einer dezentralenStromversorgung. Bürger derStadt Grevesmühlen haben die Möglichkeit, die Energiewende auch ohneeigenes Dach mitvoranzutreiben und sichzudem über eine Laufzeit von 20 Jahren eine attraktive Rendite zu sichern“, sagt Olaf Baumer,Geschäftsführer der IBC SOLAR Invest GmbH, dem Geschäftbereich von IBC SOLAR, der Solarfonds und Bürgersolarparks entwickelt und vermarktet.

    Der Solarpark wurde innerhalb von wenigen Wochen auf dem Gewerbegebiet „GrevesmühlenNordwest“ errichtet. Eigentümer der Fläche ist die Stadt, die das Gelände für eine Laufzeit von30 Jahren an IBC SOLAR verpachtet hat. Die Pachteinnahmen sowie die Gewerbesteuer fließen damit in die Kassen der Stadt Grevesmühlen. Alle allgemeinen Leistungen wiebeispielsweise der Wegebau wurden zudem durch Unternehmen aus der Region erbracht; auch die Pflege und Wartung der Anlage werden ortsansässige Firmen übernehmen. „Da die Flächefür eine industrielle Nutzung nur sehr eingeschränkt geeignet ist, haben wir nach sinnvollenAlternativen gesucht“, erklärt Bürgermeister Jürgen Ditz. „Mit dem Bürgersolarpark können wir das Gelände nun optimal nutzen.“

    Mit der offiziellen Inbetriebnahme des Solarparks wird nun jede erzeugte Kilowattstunde Solarstrom mit 21,11 Cent vergütet. Insgesamt werden durch die Anlage jährlich mehr als 880Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart.

    Über IBC SOLAR
    IBC SOLAR ist ein weltweit führender Spezialist für Photovoltaik-Anlagen, derKomplettlösungen zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht bietet. Das Unternehmen deckt daskomplette Spektrum von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe von Solarkraftwerken ab. IBC SOLAR hat bis heute weltweit mehr als 1,4 GW für über 100.000 einzelne Systemegeliefert. Der Umfang dieser Anlagen reicht von großen Photovoltaik-Kraftwerken undSolarparks, die Strom ins Netz einspeisen, bis hin zu Systemen für netzunabhängige Stromversorgung. IBC SOLAR vertreibt seine Photovoltaik-Komponenten und -Systeme überein dichtes Netz von Fachpartnern. Als Generalauftragnehmer plant und realisiert derPhotovoltaik-Spezialist solare Großprojekte. Durch Wartung und Monitoring stellt IBC SOLAReine optimale Leistung der PV-Parks sicher.

    IBC SOLAR wurde 1982 in Bad Staffelstein gegründet. Der Photovoltaik-Spezialist ist mitmehreren Tochterfirmen weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 400 Mitarbeiter, davoncirca 290 in Deutschland. Von der Firmenzentrale in Bad Staffelstein wird die internationale IBCSOLAR Unternehmensgruppe weltweit gesteuert.

  • 29.04.2011 „Tag der erneuerbaren Energien“ in Grevesmühlen

    Geschrieben am 23. April 2011 admin Keine Kommentare

    Grevesmühlen – Erstmalig wird am Freitag, dem 29. April, in Grevesmühlen zu einem „Tag der erneuerbaren Energien“ eingeladen. Die
    Idee dazu ist im Verein „Stadt ohne Watt“ entstanden und wird nun mit Unterstützung zahlreicher Partner umgesetzt. „Die Aktionen sollen
    Wissenszuwachs bei Schülern und auch allen anderen interessierten Bürgern bringen, die sich an verschiedenen Lernorten gern informieren können“, sagte Vereinsmitglied Werner Küsel. In der Stadt Grevesmühlen wird die Umstellung auf regenerative Energien schon seit rund zehn Jahren in Größenordnungen vorangetrieben.
    Etwa 130 Schüler haben sich bereits angemeldet. Sie kommen aus der Wasserturm- und Ploggenseeschule sowie der Fritz-Reuter-
    Grundschule aus Grevesmühlen, der Prosekener Realschule sowie den Gymnasien Grevesmühlen und Schönberg. Treff zur  Eröffnungsveranstaltung ist um 9 Uhr an der Regionalen SchuleAmWasserturm. Danach werden bis gegen 12Uhr verschiedene Lernorte angeboten, in denen praktische Beispiel für regenerative Energiequellen vorgestellt werden. Dazu gehören die neue Kenersys-Windkraftanlage
    bei Bernstorf, die Biogasanlage und die Photovoltaikanlage der Stadtwerke, das Klärwerk des Zweckverbandes im Gewerbegebiet
    Nordwest und der Wasserlehrpfad in Wotenitz. „Es ist die erste Veranstaltung dieser Art und wir wollen sie zu einerTradition
    in Grevesmühlenwerden lassen“, betont Küsel.

  • E.ON Bioerdgas GmbH und Nordzucker AG planen Bioerdgas-Anlage in Grevesmühlen

    Geschrieben am 5. April 2011 admin Keine Kommentare

    Bilder BGA Juli 2008 016 Die E.ON Bioerdgas GmbH, Essen, plant die Errichtung einer Bioerdgasanlage in Grevenmühlen.
    Eine Option auf den Erwerb des dafür vorgesehenen Grundstücks wurde abgeschlossen. Bei der Versorgung der geplanten Anlage mit Zuckerrüben wird die Nordzucker AG mitarbeiten.

    „Die geplante Anlage in Grevesmühlen ist Teil unseres Wachstumsprogramms, um zukünftig unseren Kunden auch ausreichend Bioerdgas zur Verfügung stellen zu können“, freute sich Friedrich Wolf bei der Unterzeichnung des Vertrages. „das Grundstück hier in Grevesmühlen ist ein ausgezeichneter Standort für die Anlage.
    Die Anlage wird sich sehr gut in die Umgebung und die lokale Struktur einpassen. Für die Landwirtschaft werden sich neue Impulse ergeben, die lokale Arbeitsplätze schaffen. Die Unterstützung der Nordzucker als Partner bei der Bereitstellung von Substrat macht uns zu einem starken und erfahrenen Team“, so Wolf weiter.

    „Wir begrüßen es sehr, an einem Energieprojekt in einer Region teilnehmen zu können, in der der Zuckerrübenanbau gute Bedingungen und eine lange Tradition hat.“, betont Dr. Michael Gauß, Geschäftsführer der Region Zentraleuropa der Nordzucker AG, das Engagement.

    „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit diesen beiden bekannten Unternehmen die dieses Projekt hier in der Stadt Grevesmühlen angehen wollen.
    Wir bieten unseren Investoren eine hervorragende Infrastruktur“, sagte Jürgen Ditz, Bürgermeister von Grevesmühlen anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
    Der entscheidende Vorteil von Bio-Erdgas liegt darin, dass es als klimaneutraler Brennstoff durch die Weiterverteilung über das Gasnetz überall genutzt werden kann. Möglichkeiten zur effizienten Nutzung des Bio-Erdgas gibt es viele: im Verkehrssektor, in hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder Blockheizkraftwerken. So wird durch die Entkoppelung von Biogaserzeugung und Nutzung von Bio-Erdgas eine höhere Effizienz zugunsten des Klimas erreicht.

    „Diese Vertragsunterzeichnung setzt im übrigen auch einen klaren Akzent in der gegenwärtigen Debatte um das Energiekonzept der Bundesregierung,“ setzte Friedrich Wolf hinzu. „Bioerdgas ist ein Produkt mit großer Zukunft. Die anstehende Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) und des Erneuerbare Wärme Gesetzes (EWärmeG) bietet die Chance, ein nachhaltiges Fördersystem zu gestalten. Im Rahmen der Erneuerbaren Energien kann Bioerdgas zudem auch eine Rolle im Verkehrssektor spielen.

    Die Zuckerrübe ist durch hohe Energiedichte und schnelle Vergärbarkeit ein idealer Rohstoff für die Herstellung von Bioerdgas. Sie hat außerdem positive Wirkung im Rahmen der landwirtschaftlichen Fruchtfolge und gestaltet das Landschaftsbild freundlich. Entwicklungen, wie sie aus der umstrittenen Güllebonus-Regelung resultieren, werden vermieden. Wir freuen uns, dass wir in der Region Grevesmühlen positive Akzente setzen“

    Angesiedelt wird die Anlage im neuen Industrie- und Gewerbegebiet “Nordwest” (www.gewerbepark-nordwest.com) auf einer Fläche von ca. 6 Hektar.

    Quelle: www.grevesmuehlen.de

  • Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg setzt auf Biogas und Fernwärme

    Geschrieben am 29. März 2011 admin Keine Kommentare

    Die Grevesmühlener Stadtwerke sind ihrem Ziel, die großen Gebäude der Kreisstadt mit Fernwärme aus ihrer Biogasanlage zu versorgen, ein Stück näher gekommen. So gibt es konkrete Pläne, die Malzfabrik an das Fernwärmenetz anzuschließen. Der Ausschuss für Kreisentwicklung stimmte für das Projekt, das bereits ab dem 1. September umgesetzt werden soll.

    Dass auch der Kreistag zustimmen wird, gilt als wahrscheinlich. Denn Tatsache ist, dass die Heizungsanlage der Kreisverwaltung mittlerweile 19 Jahre alt ist und dringend erneuert werden muss. Wie Burghard Bohm vom zuständigen Fachdienst erklärte, würde eine neue Heizungsanlage inklusive Planung etwa 110 000 Euro kosten.

    Daher habe man sich das Angebot der Stadtwerke, die bereits unter anderem das Rathaus in Grevesmühlen mit Fernwärme aus der eigenen Biogasanlage versorgen, genauer angesehen. Dieses Angebot sieht Investitionskosten für den Landkreis in Höhe von 60 000 Euro vor. Mit dieser Summe würde die alte Heizungsanlage demontiert und der entsprechende Raum im Keller der Malzfabrik als Lager umgebaut.

    Die Anschlusskosten sowie das Verlegen der Fernwärmeleitung inklusive der Fernwärmestation im Gebäude würden die Stadtwerke übernehmen. „Es bleibt bei den 60 000 Euro für den Kreis, mehr Kosten entstehen nicht“, so Stadtwerkechef Heiner Wilms, der selbst Mitglied im Ausschuss für Kreisentwicklung ist, sich aber der Abstimmung enthielt und nur auf Fragen der Mitglieder antwortete.

    Eine erste Kostenschätzung hat eine Einsparung der jährlichen Energiekosten in Höhe von 2355 Euro ergeben. Bislang zahlt der Landkreis allein für die Erdgasversorgung der Malzfabrik rund 72 000 Euro pro Jahr. Die gleiche Leistung per Fernwärme würden die Stadtwerke für 69 388 Euro anbieten. „Wir werden mit den Kosten für die Fernwärme immer einen Tick unter den Erdgaspreisen bleiben“, so Wilms. Die Laufzeit der Verträge ist für zehn Jahre vorgesehen, wobei dem Landkreis ein außerordentliches Kündigungsrecht nach fünf Jahren eingeräumt werden soll.

    Erhard Huzel gab im Vorfeld der Abstimmung zu bedenken, dass der Anschluss der Kreisverwaltung an das Netz der Stadtwerke auch das Thema Biogas neu entfachen würde. „Mich haben Jäger angesprochen, die die aktuelle Entwicklung nicht gutheißen. Immer mehr Mais bedeutet ihrer Ansicht auch immer mehr Unterschlupf und Nahrung für Wildschweine. Und das ist ein Problem.“ Das sei in und um Grevesmühlen nicht der Fall, so Heiner Wilms. „Die Stadtwerke betreiben zwei Anlagen mit 700 und 400 Kilowatt Leistung, das ist nicht übermäßig groß.“ Inzwischen sei laut Wilms auch das Problem mit den Lieferanten gelöst. „Die Landwirte arbeiten gern mit uns zusammen. Nachdem anfangs kaum jemand langfristige Verträge mit uns abschließen wollte, kommen die Bauern jetzt von allein auf uns zu.“

  • Fernwärme aus Biogas für die Innenstadt von Grevesmühlen

    Geschrieben am 26. Januar 2011 admin Keine Kommentare

    Die Stadtwerke Grevesmühlen GmbH haben die Arbeiten an der Fernwärmeversorgung der Innenstadt abgeschlossen.
    Das aktuelle Kundenheft informiert über das gesamte Bauvorhaben.

    Hier steht das Heft zum download bereit: hier