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Fernwärmenetz wird ausgebaut
Geschrieben am 27. Mai 2011 Keine Kommentare
Ab Juni beginnen die Bauarbeiten vom Bereich des Trend Shop in der Wismarsche Straße 43 in Richtung Fritz-Reuter-Schule und Sporthalle.Ab Herbst werden dann Schule und Sporthalle mit „grüner“ Wärme aus der Biogasanlage im Degtower Weg versorgt – energieef?zient und umweltschonend.
Das ist ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung umweltfreundliche Wärmeversorgung in Grevesmühlen, und damit hin zu einer positiven Energiebilanz der Stadt Grevesmühlen.
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29.04.2011 „Tag der erneuerbaren Energien“ in Grevesmühlen
Geschrieben am 23. April 2011 Keine KommentareGrevesmühlen – Erstmalig wird am Freitag, dem 29. April, in Grevesmühlen zu einem „Tag der erneuerbaren Energien“ eingeladen. Die
Idee dazu ist im Verein „Stadt ohne Watt“ entstanden und wird nun mit Unterstützung zahlreicher Partner umgesetzt. „Die Aktionen sollen
Wissenszuwachs bei Schülern und auch allen anderen interessierten Bürgern bringen, die sich an verschiedenen Lernorten gern informieren können“, sagte Vereinsmitglied Werner Küsel. In der Stadt Grevesmühlen wird die Umstellung auf regenerative Energien schon seit rund zehn Jahren in Größenordnungen vorangetrieben.
Etwa 130 Schüler haben sich bereits angemeldet. Sie kommen aus der Wasserturm- und Ploggenseeschule sowie der Fritz-Reuter-
Grundschule aus Grevesmühlen, der Prosekener Realschule sowie den Gymnasien Grevesmühlen und Schönberg. Treff zur Eröffnungsveranstaltung ist um 9 Uhr an der Regionalen SchuleAmWasserturm. Danach werden bis gegen 12Uhr verschiedene Lernorte angeboten, in denen praktische Beispiel für regenerative Energiequellen vorgestellt werden. Dazu gehören die neue Kenersys-Windkraftanlage
bei Bernstorf, die Biogasanlage und die Photovoltaikanlage der Stadtwerke, das Klärwerk des Zweckverbandes im Gewerbegebiet
Nordwest und der Wasserlehrpfad in Wotenitz. „Es ist die erste Veranstaltung dieser Art und wir wollen sie zu einerTradition
in Grevesmühlenwerden lassen“, betont Küsel. -
E.ON Bioerdgas GmbH und Nordzucker AG planen Bioerdgas-Anlage in Grevesmühlen
Geschrieben am 5. April 2011 Keine KommentareDie E.ON Bioerdgas GmbH, Essen, plant die Errichtung einer Bioerdgasanlage in Grevenmühlen.
Eine Option auf den Erwerb des dafür vorgesehenen Grundstücks wurde abgeschlossen. Bei der Versorgung der geplanten Anlage mit Zuckerrüben wird die Nordzucker AG mitarbeiten.„Die geplante Anlage in Grevesmühlen ist Teil unseres Wachstumsprogramms, um zukünftig unseren Kunden auch ausreichend Bioerdgas zur Verfügung stellen zu können“, freute sich Friedrich Wolf bei der Unterzeichnung des Vertrages. „das Grundstück hier in Grevesmühlen ist ein ausgezeichneter Standort für die Anlage.
Die Anlage wird sich sehr gut in die Umgebung und die lokale Struktur einpassen. Für die Landwirtschaft werden sich neue Impulse ergeben, die lokale Arbeitsplätze schaffen. Die Unterstützung der Nordzucker als Partner bei der Bereitstellung von Substrat macht uns zu einem starken und erfahrenen Team“, so Wolf weiter.„Wir begrüßen es sehr, an einem Energieprojekt in einer Region teilnehmen zu können, in der der Zuckerrübenanbau gute Bedingungen und eine lange Tradition hat.“, betont Dr. Michael Gauß, Geschäftsführer der Region Zentraleuropa der Nordzucker AG, das Engagement.
„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit diesen beiden bekannten Unternehmen die dieses Projekt hier in der Stadt Grevesmühlen angehen wollen.
Wir bieten unseren Investoren eine hervorragende Infrastruktur“, sagte Jürgen Ditz, Bürgermeister von Grevesmühlen anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Der entscheidende Vorteil von Bio-Erdgas liegt darin, dass es als klimaneutraler Brennstoff durch die Weiterverteilung über das Gasnetz überall genutzt werden kann. Möglichkeiten zur effizienten Nutzung des Bio-Erdgas gibt es viele: im Verkehrssektor, in hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder Blockheizkraftwerken. So wird durch die Entkoppelung von Biogaserzeugung und Nutzung von Bio-Erdgas eine höhere Effizienz zugunsten des Klimas erreicht.„Diese Vertragsunterzeichnung setzt im übrigen auch einen klaren Akzent in der gegenwärtigen Debatte um das Energiekonzept der Bundesregierung,“ setzte Friedrich Wolf hinzu. „Bioerdgas ist ein Produkt mit großer Zukunft. Die anstehende Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) und des Erneuerbare Wärme Gesetzes (EWärmeG) bietet die Chance, ein nachhaltiges Fördersystem zu gestalten. Im Rahmen der Erneuerbaren Energien kann Bioerdgas zudem auch eine Rolle im Verkehrssektor spielen.
Die Zuckerrübe ist durch hohe Energiedichte und schnelle Vergärbarkeit ein idealer Rohstoff für die Herstellung von Bioerdgas. Sie hat außerdem positive Wirkung im Rahmen der landwirtschaftlichen Fruchtfolge und gestaltet das Landschaftsbild freundlich. Entwicklungen, wie sie aus der umstrittenen Güllebonus-Regelung resultieren, werden vermieden. Wir freuen uns, dass wir in der Region Grevesmühlen positive Akzente setzen“
Angesiedelt wird die Anlage im neuen Industrie- und Gewerbegebiet “Nordwest” (www.gewerbepark-nordwest.com) auf einer Fläche von ca. 6 Hektar.
Quelle: www.grevesmuehlen.de
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Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg setzt auf Biogas und Fernwärme
Geschrieben am 29. März 2011 Keine Kommentare
Die Grevesmühlener Stadtwerke sind ihrem Ziel, die großen Gebäude der Kreisstadt mit Fernwärme aus ihrer Biogasanlage zu versorgen, ein Stück näher gekommen. So gibt es konkrete Pläne, die Malzfabrik an das Fernwärmenetz anzuschließen. Der Ausschuss für Kreisentwicklung stimmte für das Projekt, das bereits ab dem 1. September umgesetzt werden soll.Dass auch der Kreistag zustimmen wird, gilt als wahrscheinlich. Denn Tatsache ist, dass die Heizungsanlage der Kreisverwaltung mittlerweile 19 Jahre alt ist und dringend erneuert werden muss. Wie Burghard Bohm vom zuständigen Fachdienst erklärte, würde eine neue Heizungsanlage inklusive Planung etwa 110 000 Euro kosten.
Daher habe man sich das Angebot der Stadtwerke, die bereits unter anderem das Rathaus in Grevesmühlen mit Fernwärme aus der eigenen Biogasanlage versorgen, genauer angesehen. Dieses Angebot sieht Investitionskosten für den Landkreis in Höhe von 60 000 Euro vor. Mit dieser Summe würde die alte Heizungsanlage demontiert und der entsprechende Raum im Keller der Malzfabrik als Lager umgebaut.
Die Anschlusskosten sowie das Verlegen der Fernwärmeleitung inklusive der Fernwärmestation im Gebäude würden die Stadtwerke übernehmen. „Es bleibt bei den 60 000 Euro für den Kreis, mehr Kosten entstehen nicht“, so Stadtwerkechef Heiner Wilms, der selbst Mitglied im Ausschuss für Kreisentwicklung ist, sich aber der Abstimmung enthielt und nur auf Fragen der Mitglieder antwortete.
Eine erste Kostenschätzung hat eine Einsparung der jährlichen Energiekosten in Höhe von 2355 Euro ergeben. Bislang zahlt der Landkreis allein für die Erdgasversorgung der Malzfabrik rund 72 000 Euro pro Jahr. Die gleiche Leistung per Fernwärme würden die Stadtwerke für 69 388 Euro anbieten. „Wir werden mit den Kosten für die Fernwärme immer einen Tick unter den Erdgaspreisen bleiben“, so Wilms. Die Laufzeit der Verträge ist für zehn Jahre vorgesehen, wobei dem Landkreis ein außerordentliches Kündigungsrecht nach fünf Jahren eingeräumt werden soll.
Erhard Huzel gab im Vorfeld der Abstimmung zu bedenken, dass der Anschluss der Kreisverwaltung an das Netz der Stadtwerke auch das Thema Biogas neu entfachen würde. „Mich haben Jäger angesprochen, die die aktuelle Entwicklung nicht gutheißen. Immer mehr Mais bedeutet ihrer Ansicht auch immer mehr Unterschlupf und Nahrung für Wildschweine. Und das ist ein Problem.“ Das sei in und um Grevesmühlen nicht der Fall, so Heiner Wilms. „Die Stadtwerke betreiben zwei Anlagen mit 700 und 400 Kilowatt Leistung, das ist nicht übermäßig groß.“ Inzwischen sei laut Wilms auch das Problem mit den Lieferanten gelöst. „Die Landwirte arbeiten gern mit uns zusammen. Nachdem anfangs kaum jemand langfristige Verträge mit uns abschließen wollte, kommen die Bauern jetzt von allein auf uns zu.“
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Fernwärme aus Biogas für die Innenstadt von Grevesmühlen
Geschrieben am 26. Januar 2011 Keine Kommentare
Die Stadtwerke Grevesmühlen GmbH haben die Arbeiten an der Fernwärmeversorgung der Innenstadt abgeschlossen.
Das aktuelle Kundenheft informiert über das gesamte Bauvorhaben.Hier steht das Heft zum download bereit: hier

